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Eine Einführung in Covid-19 und das Lernen zweiter Ordnung für transformative Innovation

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Kann Covid-19 eine Gelegenheit sein, das Lernen zweiter Ordnung unter Fachleuten von Innovationsagenturen und Forschungseinrichtungen zu fördern? Dies war die wichtigste Untersuchungsfrage eines Forschungsprojekts, das mit 15 Teilnehmern aus 8 Ländern durchgeführt wurde, die an Experimenten im Zusammenhang mit TIPC arbeiteten.

Von Mai 2020 bis Februar 2021 interagierten und reflektierten die Teilnehmer in zwei Interviewrunden und zwei Online-Workshops über Veränderungen, die sich aus der Pandemie und deren Auswirkungen ergaben. Lernen zweiter Ordnung (SOL) kann als eine Veränderung von Überzeugungen, Annahmen, Standpunkten und Verhaltensweisen verstanden werden, die für die Transformation relevant sind.

Die folgenden Ideen stammen aus dieser Forschung:

Im persönlichen Bereich, COVID-19 war ein Landschaftsschock das jeden Aspekt des Lebens und der Arbeit beeinflusst und die täglichen Aktivitäten stark verändert hat. Die meisten Teilnehmer arbeiten von zu Hause aus und haben Online-Meetings. Sie berichten über tägliche oder wöchentliche Kontrollen, Townhall-Meetings und andere neue Vereinbarungen zum Austausch mit Kollegen.

Außerdem, es braucht Zeit sich an die neue Normalität anzupassen auch für diejenigen, die keine direkten Auswirkungen wie Krankheit oder ein krankes Familienmitglied erlebt haben. Sich persönlich Zeit zu nehmen, um mit dem zusätzlichen Stress umzugehen, ist üblich.

In Organisationen, es ist relevant zu bedenken Lebens- und Arbeitsbedingungen jedes Menschen. Viele Menschen müssen sich während der Arbeit um Kinder oder ältere Menschen kümmern. Andere müssen viel Zeit investieren, um sich gut genug zu fühlen, um zu funktionieren. Die Anpassung an besondere Bedürfnisse und Situationen war wichtig, um die Arbeit fortzusetzen.

Die Bedeutung einer anderen Art von Führung wurde ebenfalls hervorgehoben. Die Pandemie könnte den Raum öffnen, um auf alternative Agendas und Indikatoren für Wohlbefinden, Gemeinschaft, Umwelt und Inklusion zu drängen. Traditionelle Führungen werden herausgefordert, bessere Arbeit auf Distanz zu fördern, und die Kommunikation bleibt eine organisatorische Herausforderung.

Reflexivität steht im Vordergrund. Es ist wichtig, die Rolle von Wissenschafts-, Technologie- und Innovationssystemen (WTI) in Übergängen nach der Pandemie zu diskutieren. Obwohl STI viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde, müssen die Gespräche manchmal über die Notfall- und Gesundheitsfragen hinausgehen und tiefere Überlegungen über die Zukunft anstellen. Kritisches Nachdenken aufgrund unerwarteter Situationen kann für SOL von entscheidender Bedeutung sein. Vertrauen und Flexibilität sind erforderlich, damit sich die Teilnehmer einbringen können.

Die Einbeziehung von Unsicherheit als Katalysator für Veränderung und Transformation ist essentiell. Gewohnheiten aus Angst, dass etwas schief geht, sind in der Regel ein Hindernis für positive Veränderungen. Experimentieren ist wichtig, um kurz- und längerfristige Herausforderungen anzugehen.

Förderung stärkerer sozialer Netzwerke die eine bessere Version des technologischen Wandels ermöglichen, ist ebenfalls relevant. Während die meisten Menschen an das Online-Arbeiten gewöhnt sind, kann der neue Stress bezüglich bestimmter Interaktionen und Verfügbarkeiten reduziert werden, wenn die Teams besser kommuniziert werden.

Auch die Bedeutung von multidisziplinäre Ansätze wurde darauf hingewiesen, was Übergänge in verschiedenen Subsystemen bedeuten. Ideen zu haben, wo die Grenzen der Fähigkeiten und des Wissens jedes Teams liegen, ist ein Schritt, um sich für die Arbeit mit verschiedenen Teams zu öffnen.

Aus regionaler Sicht  Die Herausforderungen des Globalen Südens könnten sichtbarer werden inmitten des aktuellen Kontextes. Die meisten Forscher und Praktiker äußerten Bedenken hinsichtlich einer Zunahme der Ungleichheit aufgrund der Pandemie, da einige Menschen mehr von Gesundheitszugang, technologischen Veränderungen und Online-Diensten profitieren können als andere.

Chancen ergeben sich dadurch, dass eine erhebliche Anzahl von Projekten direkt oder indirekt aus der aktuellen Situation resultiert. Viele beinhalten eine Reihe von verschiedenen Akteuren und Perspektiven. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass COVID-19 sicherlich Verhaltensweisen verändert hat und erhebliche Veränderungen in Annahmen, Ansichten und Überzeugungen auslösen kann. Dies geschieht nicht automatisch, der Prozess erfordert Zeit, kritische Reflexion, Nachfragen und die Fähigkeit, bisherige Frames neu zu strukturieren.

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