TIPC
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(Neu-)Definition des Experimentierens im Globalen Süden

Sitzung
Vergangenes Ereignis
18. Januar 2022 15:45 (GMT)
zu
18. Januar 2022 17:15 (GMT)

Experimentation as a policy making tool is moving into the mainstream as local actor networks around alternative socio-technical systems (cycling, organic agriculture, fair trade coffee, waste recycling) are flowering. Underlying some of these experiments are longer-term visions based on anticipatory thinking, although the nature of experimentation often means the practices need to be rooted on the solution to day-to-day problems. This proposed session aims to the discussion of the challenges and the opportunities of experimentation as a methodology for transitions in the global south.

Ref: #6

Experimentieren für transformativen Wandel
Methoden

Lautsprecher

Matias Ramirez
Sussex PI und Senior Lecturer
Forschungsstelle Wissenschaftspolitik
Matias Ramirez ist Senior Lecturer an der Science Policy Research Unit an der University of Sussex Business School, wo TIPC gegründet wurde. Er koordiniert die Arbeit von TIPC in Lateinamerika. Dazu gehören die Partnerschaft mit Colciencias und das Verfassen des Grünbuch-Politikdokuments in Kolumbien im Jahr 2018 sowie die Arbeit an der Kartierung der nachhaltigen Entwicklungsziele des von CONACYT finanzierten nationalen Forschungssystems Mexikos. Im Jahr 2020 half er beim Aufbau des Lateinamerika-Hubs von TIPC, an dem Organisationen aus Kolumbien, Chile und Mexiko beteiligt waren. Ein Großteil seiner aktuellen Forschungstätigkeit bezieht sich auf transformative Innovationspolitik in Lateinamerika, einschließlich Studien zu sozialen Bewegungen, Entwicklung von SDG-Indikatoren für transformativen Wandel und räumliche Dimensionen von Übergängen.
Claudia Obando Rodriguez
Doktorand
Forschungsstelle Wissenschaftspolitik
Claudia E. Obando Rodriguez ist Wirtschaftswissenschaftlerin, MSc in Technologie- und Innovationsmanagement und derzeit Doktorandin an der SPRU. Zuvor leitete sie das National Digital Entrepreneurship Program Apps.co im kolumbianischen IKT-Ministerium. Als leitende Beraterin in Colciencias, dem heutigen Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation von Kolumbien - Minciencias, leitete sie die Programme für technologiebasiertes Unternehmertum und Innovationsmanagement. 2016 erhielt sie das Kanzler-Forschungsstipendium CIRS der University of Sussex, das sie als Doktorandin zurück nach Großbritannien brachte. Ihre Forschung befasst sich mit der Rolle sozialer Akteure in Prozessen der regionalen Diversifizierung und des industriellen Wandels in Entwicklungsländern. Sie ist seit 2016 an der Arbeit von TIPC in Kolumbien beteiligt, unterstützt Schulungen, Mentoring und Forschung und verwaltet derzeit die Kommunikation für den lateinamerikanischen Hub. Ihr Hauptinteresse gilt dem Verständnis sektoraler Dynamiken, die industrielle Transformation und Prozesse der regionalen Diversifizierung ermöglichen, die von der Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsziele angetrieben werden.
Paloma Bernal Hernandez
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Forschungsstelle Wissenschaftspolitik
Paloma Bernal Hernández ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Science Policy Research Unit (SPRU) der University of Sussex Business School, wo sie in Science and Technology Policy Studies promovierte. Ihr Forschungsinteresse gilt landwirtschaftlichen Innovationssystemen, Wissensnetzwerken und inklusiver Innovation zur Verbesserung der Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik in Entwicklungsländern. In den letzten 2 Jahren beschäftigte sie sich mit der Umsetzung einer transformativen Innovationspolitik in Kolumbien. Derzeit arbeitet sie als Postdoktorandin für den Latin American Hub of Transformative Innovation Policy.